Feuerbohren Blog



Misserfolge beim Feuerbohren

Feuerbohren mit dem Feuerbogen ist eine anspruchsvolle und nicht einfache Technik. Die Menschen unterschiedlicher Steinzeitkulturen haben diese Technik von Geburt an wahrscheinlich täglich geübt. Sei also nicht frustriert, wenn es nicht auf Anhieb klappt!

Wir hören oft Sätze wie "Feuerbohren funktioniert nicht" , "Ich mache beim Feuerbohren noch ständig Fehler", "was kann ich beim Feuerbohren besser machen?" und so weiter.

Das allerwichtigste Werkzeug zum Feuerbohren ist in DIR selbst zu finden. Das beste Set nutzt nichts, wenn du nicht damit umzugehen weisst. Es dauert einfach, bis man eine stabile Bohrhaltung über längere Zeit einnehmen kann und bis man den richtigen Rhytmus, sowie Bohrdruck und -Geschwindigkeit drauf hat. Übe täglich 5 Minuten und du wirst nach 2 Wochen schon eine immense Verbesserung bemerken! Doch ausser deiner Erfahrung und deinem Können, gibt es noch andere Dinge, die eine Rolle spielen. Der Erfolg, glühenden Holzstaub zu erzeugen, hängt von mehreren Faktoren ab:


1. Die Holzkombination.
Unserer Erfahrung nach der wichtigste Faktor.
Es gibt einfach Kombinationen, die sind denkbar ungeeignet, andere funtkionieren gut, wiederum andere sind wie füreinander geschaffen. Unserer Erahrung nach funktioniert Haselspindel auf Pappelbrett besonders gut, waren aber auch bei anderen Kombinationen schon erfolgreich.





2. Feuchtigkeit.
Je trockener das Holz ist, desto schneller erhält man Glut. Man kann auch leicht feuchtes Holz trocken bohren, indem man in häufigen, aber kurzen Intervallen bohrt, bis die Restfeuchte um das Bohrloch herum entwichen ist. Es ist zeitaufwändig und mühsam, aber es funktioniert!
Doch ist nicht nur ein trockenes Set von Wichtigkeit - die umgebende Luftfeuchtigkeit spielt auch eine Rolle. So ist es während oder nach einem Regen oft schwieriger, Feuer zu bohren. Also: halte dein set immer schön trocken!